Der Raketenmodellsport bietet eine ganze Reihe verschiedenster Wettbewerbsklassen mit unterschiedlichen Flugaufgaben: vom Höhenmodell, über Fallschirmflugdauermodelle und Scale-Modelle bis hin zum funkferngesteuerten Raketengleiter. Es kommen alle denkbaren Brems-und Bergungssysteme zum Einsatz.
Außer S7 werden alle Klassen noch nach Treibsatzimpuls unterteilt (A = 2.5Ns, B = 5.0Ns, ...). Wie man schon an den folgenden Verweisen erkennt: 10 Klassen, das ganze noch mit unterschiedlichen Treibsatzimpulsen (A...F) macht theoretisch mehr als 50 verschiedene Klassen - der helle Wahnsinn...
Aber keine Bange: Nicht alle werden praktisch geflogen, sondern in Deutschland "nur" S1B, S3A, S4A, S6A, S8E/P und S9A.
Das derzeitige WM/EM-Programm für Senioren (Senior ist man schon ab 18) umfasst fünf Klassen, die der Veranstalter auswählt (S1B, S3A, S4A, S5C, S6A, S7, S8E/P oder S9A). Die Junioren (U18) starten die gleichen Klassen, nur in S1 und S5 jeweils eine Treibsatzklasse tiefer. Insgesamt also 2*5 Klassen...
Schriftliche niedergelegt ist das Regelwerk innerhalb der BeMod (Bestimmungen für den Modellsport) des DAeC bzw. im englischsprachigen Original: dem Sporting Code (Section 4d - Space Models) der FAI.
siehe FAI AeromodellingDann wollen wir diesen komischen Buchstabensalat mal etwas entwirren:
