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Mathias Brewka entschloß sich als erster aller Teilnehmer überhaupt zu starten und machte so den Auftakt zu dieser WM.
Unsere Junioren traten im Höhenwettbewerb ausnahmslos mit einstufigen Modellen an.
Damit hatten sie keine Chance gegen die funktionierenden und gültig vermessenen (das war nicht immer so) zweistufigen Versuche der Konkurrenz.
Platzierungen im hinteren Mittelfeld waren die Folge, wobei die erreichten Leistungen im Bereich von 330m für 1stufige Modelle durchaus in Ordnung sind.
Für Manuels besten Versuch gab es "NC"-Not Close = nicht gültig vermessen (zu große Abweichung der Meßstellen).
Die Höhe war sicherlich ebenfalls in diesem Bereich.
Der Höhenwettbewerb der Senioren wurde von den Amerikanern und Russen dominiert - aber von Joze Cuden (Slowenien) gewonnen.
Alle 3 Amerikaner platzierten sich unter den ersten 7, alle 4 Russen (sie stellten den Weltmeister 1998 - daher 4 Teilnehmer) unter den ersten 9.
Dazu kamen noch je ein Italiener und Slowene, die sich einen Platz auf dem Podium erkämpfen konnten.
Bester Deutscher in diesem Wettbewerb war Fred Tittmann mit 451m.
Drei gülige Starts bewiesen solide Beherrschung der Stufentrennungen.
Der beste, gültig vermessene Versuch von Jonas Büchl war einstufig und mit 341m voll in Ordung, nur gegenüber der zweistufigen Konkurrenz chancenlos.
Marian Krauses Versuche wurden leider "NC" - not close (nicht gültig) bzw. einmal "DQ" vermessen - somit stand er schlußendlich ohne gültige Wertung und Null Punkten da.
Sobald einer der Wettkämpfer ohne Punkte nach Hause geht, ist natürlich auch in der Mannschaftswertung nichts zu holen.
Der Veranstalter klopfte sich zwar angesichts 87% gültig vermessener Flüge auf die Schulter.
Im Vergleich zu desaströsen Wettbewerben in den Vorjahren wohlmöglich sogar berechtigt.
Es fällt jedoch schwer, als "NC"-betroffene Mannschaft, die Euphorie zu teilen.
Nach meiner Ansicht wären nahehezu 100% gültige Versuche bei Verwendung des MHD(minimal horizontal distance)-Verfahrens von Matthias Schneider möglich gewesen, da 6 Theodolithen an nur zwei Meßstellen eingesetzt wurden.
Die Hardware und auch die Software stand zur Verfügung.
Der Veranstalter entschloß sich jedoch zur Anwendung des 97er Sporting Codes, der das herkömmliche Verfahren vorschreibt.
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